Die Statue aus dem Jahr 1725 zeigt den heiligen Johannes Nepomuk als stehende Figur auf einem hohen, reich gestalteten Sockel. Die Figur ist in ein langes priesterliches Gewand gehüllt, darüber trägt sie einen Umhang, der in weichen Falten über Schultern und Arme fällt. Der Kopf ist leicht nach vorne geneigt, was der Darstellung eine ruhige, andächtige Haltung verleiht.
In den Händen hält der Heilige ein Kreuz, das er vor sich trägt und betrachtet – ein typisches Attribut Nepomuks, das seine Frömmigkeit und sein Martyrium symbolisiert. Die Körperhaltung wirkt insgesamt zurückhaltend und gesammelt, fast meditativ.
Der Sockel unter der Figur ist barock geschwungen und mit ornamentalen Verzierungen sowie einem Wappenrelief geschmückt. Im oberen Bereich des Sockels sind kleine bogenartige Öffnungen angedeutet, die an eine Brücke erinnern. Dieses Detail verweist darauf, dass die Statue ursprünglich bei einer Brücke stand – ein häufiges Motiv, da Johannes Nepomuk als Brückenheiliger gilt.