Die Steinerne Frau in Himberg bildet gemeinsam mit dem Steinernen Mann das sagenumwobene Figurenpaar der „Steinernen Liebenden“. Der örtlichen Sage zufolge stellt sie Aurelia dar, die Geliebte des Aurelia aus der Römerzeit. Ihre Geschichte handelt von einer schicksalhaften Liebe, die von Eifersucht und Verrat überschattet wird und schließlich ein tragisches Ende findet. Als steinerne Gestalt bleibt Aurelia symbolisch mit ihrem Geliebten verbunden und erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens und die Beständigkeit der Liebe.
Die tatsächliche Herkunft der historischen Steinfigur ist nicht eindeutig geklärt. Die Überlieferung des Figurenpaares wurde bereits 1928 in der Himberger Chronik festgehalten. Ursprünglich standen die beiden Skulpturen im Hinterhof des Gemeindeamtes. Nach ihrer Restaurierung wurden sie im September 2026 neben der Himberger Pfarrkirche neu aufgestellt. Gemeinsam erzählen sie heute von einer der romantischen Sagen Himbergs und verbinden die lokale Geschichte mit einer jahrhundertealten Überlieferung.