2.976 Treffer
1–24 von 2.976 · Seite 1 von 124
-
Venus von Willendorf
Denkmal am Fundort der Venus von Willendorf. In dem Ort Willendorf in der Wachau wurde bei Bauarbeiten der Donauuferbahn bei einer Grabung am 7. August 1908 eine Statue aus Oolith, einem Sedimentgestein, die sogenannte Venus von Willendorf, gefunden. Sie befand sich in 25 cm Tiefe. Sie gilt als bekanntestes Fundstück Österreichs und ist im Naturhistorischen Museum Wien ausgestellt. Neueste Messungen ergeben eine Datierung von 27.150 bis 26.850 Jahren v. Chr.
-
Hl. Benedikt
Buntes Relief des Hl. Benedikt an der Fassade der Pfarrkirche St. Laurentius in Alberndorf im Pulkautal. Das Bildnis aus dem Jahr 1984 wurde anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums der Pfarre geschaffen. Es zeigt den Heiligen mit einem zerbrochenen Kelch, einen Raben, ein Regelbuch und einem Spazierstock.
-
Hl. Florian
Moderne Figur des Heiligen Florian vor dem alten Feuerwehrhaus in Alberndorf im Pulkautal.
-
Pietà
Pietà (Maria Dreieichen) Darstellung in Alberndorf im Pulkautal. Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1910.
-
Armer Schlucker
Die Redewendung Armer Schlucker ist in Österreich auf den Waldamts Baumeister Philipp Schlucker zurückzuführen. Schlucker baute in der Zeit Kaiser Joseph II. von 1782 bis 1787 die 22 Kilometer lange Mauer um den Lainzer Tiergarten zu einem Sechstel des Preises der Konkurrenten aus Wien. Die Wiener Bevölkerung befürchtete aufgrund des niedrigen Preises, dass der Baumeister aus Alland bankrott gehen würde. Man sprach daher vom Armen Schlucker. Er stellte die Mauer ordnungsgemäß fertig. Das zufriedene Kaiserhaus verlieh ihm den Titel "Waldamts Baumeister".
-
Braunbär
Skulptur eines Braunbären aus St. Margarethener Sandstein. Am Weg zur Allander Tropfsteinhöhle steht eine beeindruckende Skulptur eines Braunbären, geschaffen vom Künstler Hazy Meyer. Sie wurde anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Tropfsteinhöhle errichtet. Die Allander Tropfsteinhöhle liegt im 476 m hohen Buchberg und wurde zum Naturdenkmal erklärt. Sie wurde von einem Pionierbataillon aus Klosterneuburg erschlossen und 1928 als Schauhöhle eröffnet. Zahlreiche namhafte Wissenschaftler nutzten die Höhle für ihre Forschungen. Die Höhle ist rund 70 m lang und 12 m tief. Das Felsentor misst etwa 3 × 3 m, und die Gänge erreichen stellenweise eine Höhe von bis zu 12 m.
-
Feuerwehrmann
Skulptur eines Feuerwehrmannes vor dem Gebäude der im Jahr 1904 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr in Groisbach.
-
Holzkreuz
Das Kreuz mit Schindeldach wurde zu Ostern 2004 von Ing. Erich Winter aus Heiligenkreuz gestiftet und befindet sich vor der Pfarrkirche Alland. Die dreischiffige Hallenkirche ist dem Heiligen Georg und der Heiligen Margarethe geweiht und wurde erstmals im Jahr 1115 urkundlich erwähnt.
-
Christus in der Rast
Die Skulptur "Christus in der Rast" befindet sich am oberen Enden des Stadtberges in Allentsteig. Christus in der Rast ist in der christlichen Kunst eine Darstellungsform des Ecce homo, bei der Christus sitzend dargestellt wird. Seinen Ursprung hat diese Darstellungsform am Ende des 14. Jahrhunderts.
-
Hl. Felix
Sandsteinfigur des Heiligen Felix von Cantalice gegenüber dem Friedhof Allentsteig. Die Statue stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von Familie Falkenhayn, damalige Besitzer von Schloss Allentsteig, gestiftet. Felix von Cantalice ist ein Heiliger der Katholischen Kirche, sein Gedenktag ist der 18. Mai. Felix wurde im Jahr 1515 in dem kleinen Ort Cantalice bei Rieti, 90 Kilometer nordöstlich von Rom, als Kind sehr armer Bauern geboren. Er wuchs als Schafhirte ohne Schulbildung auf, er lernte weder lesen noch schreiben. Mit 9 Jahren kam Felix als Hütejunge zu einem Bauern in Cittaducale, dort blieb er mehr als 20 Jahre und genoss eine überaus religiös geprägte Erziehung. Im Alter von 28 Jahren trat Felix in den Orden der Kapuziner ein. Durch einen Unfall mit einem Ochsenwagen, welchen er wie durch ein Wunder kaum verletzt überlebte, sah sich Felix in seinem Beschluss, Mönch zu werden, gestärkt und nahm den Habit 1543 im Kloster bei Cittaducale an. Später ging er in die Klöster von Anticoli Corrado und Monte San Giovanni in Sabina, bis er schließlich dem Kapuzinerkloster in Rom beitrat.
-
Jahn-Denkmal
Das Friedrich-Ludwig-Jahn-Denkmal in Allentsteig besteht aus mehreren aufeinanderliegenden Steinen und einer Steinplatte, in deren Rand ein Schriftzug eingemeißelt ist. Darauf befindet sich ein Pfeiler mit einer Relieftafel. Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), bekannt als Turnvater Jahn, war ein deutscher Pädagoge, nationalistischer Publizist und Politiker. Er initiierte die deutsche Turnbewegung, die mit der frühen Nationalbewegung verknüpft war, um die deutsche Jugend auf den Kampf gegen die napoleonische Besetzung vorzubereiten. Zahlreiche Turngeräte wie beispielsweise das Reck und der Barren wurden von ihm eingeführt.
-
Mariensäule
Barocke Mariensäule in der südöstlichen Ecke der Stadtpfarrkirche Allentsteig. Am Sockel die Inschrift "Maria du Trösterin der Betrübten bitte für uns". Die Säule wird von einer Pietá (Maria mit dem Leichname des vom Kreuz genommenen Jesus Christus) bekrönt. Die Mariensäule stammt aus dem Jahr 1702.
-
Schwedenkreuz
Nordwestlich von Thaua, im sogenannten Tobelfeld, befindet sich das Schwedenkreuz. Auf der Scheibe ist ein großes Templerkreuz eingraviert. In den Ausnehmungen des Kreuzes sind 4 runde Vertiefungen eingraviert. Das Kreuz galt jahrelang als verschollen, da es in einem anliegenden Feld versunken war. Unter dem Kreuz sollen der Sage nach, schwedische Soldaten begraben sein. Im Jahr 1645 haben die Schweden Allentsteig belagert und anschließend völlig niedergebrannt. Bauern wurde der Schwedentrunk, siedende Jauche, in den Mund gegossen, falls man ihrer habhaft werden konnte. Häuser wurden geplündert und angezündet.
-
Soldatenfriedhof
500 Meter östlich von Allentsteig befindet sich der am 13. September 1981 eingeweihte Soldatenfriedhof mit 3.911 Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges. Fast 1.000 Natursteinkreuze aus Waldviertler Granit befinden sich auf den 12.600 Quadratmeter großen Friedhof.
-
Hl. Donatus
Statue des Heiligen Donatus in Altenburg. Die barocke Figur steht auf einem Pfeiler mit Kragenplatte und stammt aus dem Jahr 1670.
-
Hl. Nepomuk
Statue des Hl. Nepomuk auf der Mauer von Stift Altenburg. Die Skulptur stammt aus dem 18. Jahrhundert.
-
Keltische Münzpatrize
Auf dem Umlaufberg bei Altenburg wurde vor einiger Zeit eine keltische Münzpatrize aus der Spätlatènezeit aufgefunden, die für die Herstellung von Münzstempeln zur Prägung keltischer Kleinsilbermünzen des Typs Roseldorf III diente. Diese Obole werden dem Stamm der Boier zugeschrieben. Das Prägewerkzeug zeigt ein erhabenes Münzbild mit einem nach links springenden Stier, einem Reitersporn und drei Kugeln über dem Rücken. Die vermeintliche Mähne wird durch drei Punkte angedeutet. Vom Maul abwärts findet sich ein senkrecht nach unten zeigendes, schlaufenartiges Beizeichen mit nach außen weisender Spirale. Vergleiche zwischen dem Münzbild der Patrize und diversen Roseldorf III-Prägungen verdeutlichen, dass bei zahlreichen Obolen genau an jener Stelle, an der eine wurmartige Inhomogenität auf der Patrize sowie ein Stempelbruch zu beobachten sind, Stempelfehler gleichen Aussehens auftreten. Somit kann festgehalten werden, dass eine beträchtliche Anzahl an Obolen des Typs Roseldorf III evident ist, deren Herstellung auf die Patrize vom Umlaufberg zurückgeht. Die Patrize zeugt nicht nur vom technischen Können der Boier, sondern erweitert auch deutlich unser Bild der keltischen Münzherstellung in Niederösterreich. Das 3D-Modell zeigt ebenfalls eine keltische Kleinsilbermünze des Typs Roseldorf III, die auf die Patrize vom Umlaufberg bei Altenburg zurückzuführen ist. (Text: HR Dipl.-Ing. Werner Melchart)
